DIAGNOSTIK und BEHANDLUNG

Augenarztpraxis Dr. Sattler - MAKULADEGENERATION

Die Makula (gelber Fleck) ist die Stelle des schärfsten Sehens. Die altersabhängige Makuladegeneration ist eine Art  Stoffwechselerkrankungen der Makula, welche sich mit zunehmendem Alter verschlechtern kann. Man unterscheidet 2 Formen der Makuladegeneration:

Die trockene AMD (häufigste): Durch einen schlechteren Stoffwechsel in der Netzhaut bilden sich Ablagerungen (Drusen) unter der Netzhaut, die sich in einem schleichenden Prozess vermehren. Deshalb werden die darüber liegenden Netzhautzellen schlechter ernährt und können zugrunde gehen. Je näher die Drusen an der Makula liegen umso schlechter wird das Sehvermögen. Erst im weit fortgeschrittenen Zustand kommt es zu starken Sehstörungen.

Die feuchte AMD: Verläuft wesentlich schneller und aggressiver – unter den Drusen bilden sich neue Blutgefäße, deren Gefäßwände zu dünn sind. Aus den Gefässen tritt Flüssigkeit, die die Sinneszellen schädigt.

Risikofaktoren für die AMD sind Vererbung, Rauchen, Fehlernährung (zu wenig Vitamine und Mineralien).

Das Krankheitsbild AMD kann bereits in einem sehr frühen Stadium diagnostiziert werden. Je früher, um so besser kann behandelt werden, der Krankheitsverlauf aufgehalten oder die Situation sogar verbessert werden. AMD bleibt häufig lange unbemerkt. Meist ist zunächst ein Auge betroffen, bei etwa der Hälfte der Patienten ist innerhalb von 5 Jahren auch das 2. Auge erkrankt. Erste Anzeichen können Probleme beim Lesen unter schlechten Lichtverhältnissen sein. Bei fortschreitender Erkrankung nehmen viele Patienten Linien gebogen wahr, später wird das zentrale Sichtfeld unscharf, Farben verblassen, ein schwarzer Fleck im zentralen Sehbereich wird größer.

Geheilt werden kann AMD bisher nicht, die Folgen können mittels diverser Therapien behandelt werden. Ob und welche Therapie jeweils in Frage kommt muss nach sorgfältiger augenärztlicher Untersuchung besprochen werden.